Die Gorges de la Langouette mit Kindern
Von Robin — Ihrem Gastgeber · Quellen am Ende · 12. Juli 2026 · aktualisiert am 11. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit · Unsere Methode
Die Gorges de la Langouette eignen sich wunderbar für Kinder, unter einer Bedingung: zum Schauen kommen, nicht zum Baden. Die Saine stürzt in eine enge Schlucht, die man auf Stegen begleitet. Vom Haus aus liegt der Parkplatz 5 min entfernt: ein perfekter Vormittag.
Was das Wasser gemacht hat
Hinter Foncine verengt sich die Saine plötzlich und stürzt in eine enge Schlucht, die sie in den Kalkstein gegraben hat. Das Wasser läuft klar am Grund, der Fels ist glatt, wo er lange gescheuert wurde. Für ein Kind passt die Geschichte in einen Satz: Ein kleiner Fluss hat den Stein zersägt, ohne Eile, über sehr lange Zeit. Und alles zeigt sich von oben. Fragen Sie die Kinder vor dem Losgehen, wie lange das wohl gedauert hat: Ihre oft lustigen Antworten tragen das Gespräch durch den ganzen Vormittag.
Der Weg, im Kindertempo
Vom Parkplatz der Langouette in Les Planches-en-Montagne markiert das Département du Jura eine Runde von 1,2 km mit 34 m Höhenunterschied. Eine Treppe führt zum Pfad, dann folgt man des passerelles métalliques qui surplombent les gorges. Rechnen Sie mit einem ruhigen Vormittag, länger, wenn kleine Beine an jedem Aussichtspunkt stehen bleiben, und genau so soll es sein. Mit einem Baby ist die Trage besser als der Kinderwagen.
Die Fee Langouette
Für Kinder erzählt der Weg eine Geschichte: 6 verspielte Tafeln begleiten die Fee Langouette, rund um Wasser, Stein und die Häuser des Dorfes. Jede wird zur Etappe und der Spaziergang zur Schatzsuche. Lassen Sie die Größeren vorlesen; die Kleinen suchen die nächste Tafel. Auf dem Rückweg durchquert man das Dorf Les Planches und kommt am alten Waschhaus vorbei. Nehmen Sie eine Zwischenmahlzeit und eine Trinkflasche mit: Eine Bank oder ein flacher Stein am Weg ist ein guter Halt auf halber Strecke.
Am Wasser hält man die Hand
Nasser Fels rutscht, und die Schlucht reicht tief hinab. Man geht, man schaut, man hält die Kleinen auf den Stegen an der Hand. Unten ist die Saine ein schnelles, kaltes Wasser, das grollt, sobald man verstummt; man hört ihr eher zu, als dass man sich nähert. Der Schwindel gehört den Eltern, die Fragen den Kindern. An Regentagen genügen gute Schuhe, und die Schlucht klingt dann nur noch lauter. Bleiben Sie immer auf dem markierten Weg: Dort ist die Aussicht am schönsten und am sichersten.
Und der Nachmittag
Aus dem Vormittag an der Schlucht wird ein ruhiger Nachmittag. Das Haus wird als Ganzes reserviert, für eine einzige Familie mit höchstens 6 bis 8 Personen: das Mittagessen am langen Tisch, danach der umzäunte Garten, 400 m², für alle, die noch laufen wollen. Für einen weiteren Ausflug ans Wasser siehe den Wasserfall Bief de la Ruine, mitten im Dorf.