Ein Teamevent im Winter: Langlauf, Schneeschuhwandern und ein Haus für das ganze Team
Von Robin — Ihrem Gastgeber · Quellen am Ende · 21. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit · Unsere Methode
Ein Teamevent im Winter muss nicht in einem großen Skigebiet oder einem Tagungshotel stattfinden. Im französischen Jura, gleich hinter der Grenze, verbindet ein Team Schnee, Bewegung und gemeinsame Arbeit in einem Haus, das nur ihm gehört. Hier ein Vorschlag für zwei bis drei Tage, mit Aktivitäten für sportliche und weniger sportliche Kolleginnen und Kollegen.
Warum Schnee verbindet
Im Schnee ist niemand Experte. Wer zum ersten Mal auf Langlaufski steht, fällt hin, lacht und steht wieder auf, und die Chefin ist dabei nicht schneller als der Praktikant. Genau das macht ein Winter-Teamevent wertvoll: Die gewohnten Rollen treten zurück, man hilft sich gegenseitig. Abends am Tisch gibt es dann Geschichten, die das Team noch lange erzählt. Wichtig ist, dass niemand vorgeführt wird: Wählen Sie Aktivitäten, bei denen auch die Unsportlichsten mitkommen, und lassen Sie jedem die Wahl, wie weit er geht.
Langlauf für Einsteiger
Das Langlaufzentrum von Foncine-le-Haut liegt im Nachbardorf, in 10 min erreichbar. Jura Tourisme verzeichnet dort 18 Loipen, davon 9 grüne für Anfänger. Ein Team ohne Erfahrung bucht am besten eine Einführungsstunde mit einem Langlauflehrer, die wir auf Anfrage vermitteln, und verbringt den Rest des Vormittags auf den flachen Runden. Fragen Sie am Zentrum nach Leihmaterial.
Schneeschuhwandern für alle
Nicht jeder möchte auf schmale Ski. Schneeschuhwandern braucht kaum Technik und passt zu jedem Fitnessniveau. Am selben Zentrum sind 17 Schneeschuhrouten markiert. Eine Gruppe kann sich am Nachmittag teilen: die einen auf der Loipe, die anderen mit Schneeschuhen im Wald, und alle treffen sich zum Tee wieder. Wer Lust auf mehr hat, legt am zweiten Tag eine längere Route ein, mit Picknick im Windschatten des Waldes und einer Thermosflasche pro Gruppe.
Arbeiten zwischen zwei Ausflügen
Ein Teamevent ist mehr als Freizeit. Der Wintertag ist kurz, also eignet sich der späte Nachmittag für Arbeitssitzungen: Rückblick auf das Jahr, Ziele, Workshops in kleinen Gruppen. Ein bewährter Rhythmus für zwei Tage: am ersten Morgen draußen, am Nachmittag eine Sitzung; am zweiten Morgen die wichtigste Arbeitssitzung, solange alle frisch sind, und nach dem Mittagessen ein letzter Ausflug in den Schnee vor der Heimfahrt. Halten Sie die Ergebnisse auf einem Blatt fest, das alle mitnehmen. Das Haus bietet 124 m² Wohnfläche auf einer Ebene und einen großen Tisch; der Glasfaseranschluss (1 Gbit/s) erlaubt Videocalls mit Kolleginnen, die nicht anreisen konnten. Wie ein ganzer Wochenablauf aussehen kann, zeigt unser Format von Montag bis Freitag.
Ein Spaziergang ab der Haustür
Wer am Ankunftstag nicht mehr ins Auto steigen möchte, startet zu Fuß: Die Runde über den Chemin du Rapoutier misst laut unserer GPS-Spur 6,8 km mit 213 m Aufstieg. Bei Schnee wird daraus ein ruhiger Winterspaziergang, ideal für ein erstes Gespräch in Zweiergruppen. Gutes Schuhwerk und eine Stirnlampe gehören dazu, denn es wird früh dunkel.
Abende am großen Tisch
Nach einem Tag draußen ist ein gemeinsames Essen der Höhepunkt. Manche Teams kochen zusammen, was selbst zum Teamevent wird; andere lassen einen Koch kommen, damit niemand einkaufen muss. Beide Wege beschreibt unser Artikel über einen Koch im Haus. Ein Fondue oder ein Raclette mit Käse aus der Region passt zum Winter wie kaum etwas anderes. Planen Sie danach keinen Workshop mehr ein: Der Abend gehört dem Gespräch, und die besten Ideen kommen oft genau dann.
Für welche Teams sich das eignet
Dieses Format passt zu kleinen Teams, die sich besser kennenlernen oder nach einem intensiven Jahr gemeinsam durchatmen wollen: ein Projektteam nach dem Abschluss, eine Abteilung vor der Jahresplanung, ein Start-up nach einer Finanzierungsrunde. Für große Gruppen ist das Haus zu klein, für ein Team, das sich wirklich unterhalten will, genau richtig. Wer lieber Programm und Animation sucht, ist in einem Eventhotel besser aufgehoben; wer Ruhe, Schnee und einen gemeinsamen Tisch sucht, findet sie hier.
Anreise im Winter
Von Bern rechnet man mit 1 Std. 55 Min., von Basel mit 3 Std. Fahrt, ohne Stau und bei trockener Straße. Im Winter gehören Winterreifen dazu (in vielen Jura-Gemeinden schreibt die Loi Montagne Winterreifen oder mitgeführte Schneeketten vor), und nach Schneefall braucht es mehr Zeit; fahren Sie wenn möglich bei Tageslicht an. Das Haus nimmt eine Gruppe von 6 bis 8 Personen auf und wird nur an eine Gruppe vermietet, bevorzugt wochenweise ab 4.200 €; kürzere Aufenthalte besprechen wir je nach Kalender.